Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Prinz der Elfen




Autor/in: Holly Black
Verlag: cbt
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seitenanzahl: 416 Seiten
Ausgabe: gebunden
ISBN-10: 3570164098
Preis: € 16,99 [D]
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Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung:

Eigentlich gefiel mir das Cover vor dem lesen sehr gut. Ich mag das weiß und die Darstellung der Figuren etc.. Im nachhinein finde ich es leider jedoch etwas unpassend, da es meiner Meinung nach doch etwas am Buch vorbei ist, was vom Klappentext unterstrichen wird, ich finde auch dieser trifft nicht ganz den Kern des Buches. Bei sowas bin ich ja gerne etwas pingelig, aber meisten auch genau so leicht zu begeistern.

Ich habe im vornherein viele verschiedene Meinungen gelesen, sowohl positiv als auch negativ. Diesmal gehöre ich zur eher "negativen" Seite.
Die ersten 3/4 des Buches waren eigentlich ganz ok. Der Schreibstil war schön und ich mochte die Idee. Es las sich gut. Jedoch hat mich das ganze Buch über irgendwas gestört und es konnte mich von Anfang an nicht vollkommen überzeugen. Ich konnte bis zum Schluss nicht 100% benennen woran es  exakt lag. Ich wurde mit der Geschichte leider nur bedingt war und mit Hazel, der Hauptcharakterin, quasi gar nicht. Ich mochte sie einfach nicht. Teilweise war es mir persönlich auch zu Jugendlich, bzw. nicht mal jugendlich, sondern eher kindlich geschrieben. Sowas nehme ich aber immer aus meiner Bewertung heraus, da es sich hier um mein persönliches Empfinden handelt und es ja schließlich immer noch ein Jugendbuch ist.

Dann kam das letzte viertel. Der letzte Teil war wie so ein kleiner Twist. Ich fand ihn regelrecht grausam. Ich habe mich richtig durchgequält. Plötzlich wurde es verwirrend und unlogisch. Dinge die am Anfang des Buches festgelegt wurden, wurden nur noch bedingt so wieder gegeben. Ganze Szenen waren absolut verwirrend niedergeschrieben. Abschnitte widersprachen sich, teilweise fehlten mir kleine Infos etc.. Ich weiß nicht wo das auf einmal her kam. Ich kann sowas aber auf jeden Fall absolut nicht leiden und mir fällt sowas immer total auf. Zudem fand ich das Ende allgemein viel zu schnell abgehandelt. Es war alles ein bisschen überhastet gegen Ende.

Alles in allem konnte mich das Buch also leider nicht überzeugen, obwohl der Großteil des Buches ganz nett war hat das Ende es für mich persönlich negativ besiegelt und kann es somit nur bedingt weiter empfehlen.

Fazit: Leider nicht überzeugend.

Bewertung: 

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Maira Gall