Montag, 29. August 2016

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint





Autor/in: Joelle Charbonneau
Verlag: Penhaligon Verlag
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 24.05.2016
Seitenanzahl: 384 Seiten
Ausgabe: gebunden
ISBN-10: 3764531193
Preis: € 16,99 [D]
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Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?


Meine Meinung:

Zunächst möchte ich auf die Handlung und das Ende dieser Reihe eingehen. Diese hat mir nämlich gut gefallen, außer das das Ende mir vielleicht etwas zu schnell abgehandelt war. Es geht richtig turbulent zu und es gibt viele Verwirrungen und Überraschungen. Probleme denen Cia sich stellen muss. Ich finde es ja immer faszinierend, wenn man den kühlen, logischen und unglaublich klugen Gedankengängen von Cia folgt. Das hat mir unglaublich gut gefallen an dieser Reihe, dieses analysieren und interpretieren.
Das Ende war wie gesagt etwas zu flott abgehandelt für das was da an Informationen und Geschehnissen geboten wurde. Dies hätte ich mir etwas anders gewünscht. Das Buch wäre dann etwas länger geworden hätte aber verhindert werden können, wenn ein paar längen gefehlt hätten. Denn die gab es reichlich in diesem Teil. Den letzten Band fand ich von allen am zähesten. Ich habe sogar ein Buch eingeschoben, weil es in der ersten Hälfte teilweise so zäh war. Es wurde einfach unglaublich viel von Politik etc. geredet/gedacht. Das war einfach viel zu viel. Ich will schließlich kein politisches Geschichtsbuch lesen.
Die Charaktere halten noch so einige Überraschungen für uns bereit und zeigen auch nach 2 Bänden immer noch neue Facetten.
Der Schreibstil hat mir immer noch, bis auf die Längen, sehr gut gefallen. Cia und die Situationen werden dadurch regelrecht lebendig! Die Reihe hat sich wirklich sehr bildlich gelesen und auch sehr angenehm.
Alles in allem hat dieses Buch mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Ich mochte die Handlung und das Ende, doch ging es teilweise auch zu schnell und an den falschen Stellen zu oberflächig. Da hätte ich mir teilweise mehr tiefe gewünscht. Auch wenn der Schreibstil mir sehr gefallen hat, hatte besonders die erste Hälfte extreme längen, wo ich mich regelrecht durchgequält habe.
Dennoch finde ich es eine tolle Dystopie, die sich lohnt!

Fazit: Zähes, aber spannendes Ende.

Bewertung:  

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© Thousandlifes
Maira Gall